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Meinungen & Fakten
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Ein
Solarluftkollektor ist nicht gleich ein
Solarluftkollektor
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Es gibt gute Gründe, kritisch in Bezug
auf Bauweisen zu sein, wenn Ihnen jemand
erzählt, dass ein System "eine extrem
hohe Leistung" erbringt"
Der technische Aufbau eines
Solarluftkollektors erscheint einfach
und ist relativ leicht zu kopieren. Es
gibt jedoch überraschend viele
Fallstricke und das Risiko von
Konstruktionsfehlern ist hoch.
Als etablierter Hersteller begrüßt
SolarVenti GmbH neue Mitbewerber,
solange das Produkt des Wettbewerbs gut
konstruiert ist und eine haltbare und
gute Lösung für den Anwender darstellt. |
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Leider sehen wir regelmäßig Hersteller –
sowohl in Dänemark, als auch im Ausland
– die schlecht durchdachte Lösungen
entwickeln und irreführende
Marketing-Kampagnen in einer Industrie
fahren, die noch recht jung ist.
Sowohl schlecht durchdachte Lösungen,
als auch irreführende
Marketing-Kampagnen schaden der
Industrie als Ganzes, da beide einen
schlechten Einfluss auf das Vertrauen
des Kunden haben.
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Unabhängig von dem Solarluftkollektor,
den Sie als Kunde letztendlich wählen,
gibt es ein paar grundlegende Dinge, die
es zu beachten gilt, wenn Sie
Produktbeschreibungen und andere
Verkaufsunterlagen lesen.
Das Werben mit extrem hohen
Temperaturleistungen ist irreführend.
Der wichtigste Richtwert für die
Bewertung der Wirksamkeit eines
Solarluftkollektors ist stets die Anzahl
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der Kubikmeter eingehender Luft
pro Stunde bei einer vorgegebenen
Temperatur. Angaben wie z.B. "250%
höhere Arbeitsleistung als vergleichbare
Produkte" liegen außerhalb der aktuellen
Technologie und sind deshalb technisch
nicht möglich, sie sind somit Beispiele
eines irreführenden Marketings.
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Das Werben mit extrem hohen
Temperaturleistungen ist irreführend
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Das Grundprinzip hinter einer wirksamen
Entfeuchtung, Durchlüftung und
Zusatzwärme durch einen
Solarluftkollektor ist, dass der
Kollektor große Luftmengen bei einer
Temperatur ins Haus bläst, die optimal
in Bezug auf das Luftvolumen ist.
Die Sonnenwärme wird draußen im Panel an
der Wand oder auf dem Dach verwendet, um
die Temperatur der Luft, die in das Haus
geblasen wird, anzupassen, so dass diese
nahe - und üblicherweise über - der
Innentemperatur des Hauses liegt.
Auf diese Art und Weise wird das Haus
mit einer automatischen und kostenlosen
Entfeuchtung und Durchlüftung versorgt,
die üblicherweise zu spürbaren
Einsparungen an Strom und
Heizkostenrechnungen, als auch einem
guten Raumklima führen.
Kurz gesagt: Ein gut konstruierter
Solarluftkollektor bläst, sobald die
Sonne scheint, große Luftmengen in das
Haus, die von der Temperatur her so hoch
wie möglich an die Innentemperatur
angepasst sind.
Die Arbeitsleistung eines
Solarluftkollektors bei einer
vorgegebenen Temperatur muss stets
zusammen mit der Anzahl der eingehenden
Luft in Kubikmetern pro Stunde angegeben
werden – ansonsten ist die
angegebene Temperatur als
Produktkennzahl wertlos.
(Siehe
Messung des SolarVenti Modells
an der DTU - Dänemarks Technischer
Universität)
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Die
Art, in der sich der Solarluftkollektor
selbst abkühlt,
ist wichtig
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Heutzutage ist es für moderne
Solarluftkollektoren Standard, dass die
Strom erzeugenden Solarzellen in das
Panel selbst eingebaut sind. Die
Solarzelle passt sich unauffällig in das
Panel ein und ist gut gegen
Kieselsteinwürfe oder andere
Einwirkungen geschützt.
Und die Solarzelle gibt ihre eigene
Wärme an das Panel des
Solarluftkollektors, und damit ins Haus,
ab und nicht etwa an die Außenluft, um
die Vögel damit zu erfreuen.
Die geschützte Position der Solarzelle
innerhalb des Panels erhebt
Anforderungen an die "Selbstkühlungs"-Eigenschaften
des Systems. Bei ausgeschaltetem System
und dem Ventilator in Ruhestellung
können im Panel Temperaturen von bis zu
140 Grad Celsius aufgebaut werden. Weder
die Solarzelle, noch der Ventilator
können Temperaturen in dieser
Größenordnung bewältigen. Daher ist es
unabdingbar, dass sich der
Solarluftkollektor selbst kühlen kann,
wenn er abgeschaltet wurde – d.h. wenn
der Ventilator nicht läuft.
Eine Selbstkühlung des
Solarluftkollektors mittels
Zusatzventilator, der Luft vom
Hausinneren bei ausgeschaltetem System
durch das Solarpanel bläst, ist keine
gute Lösung – aus mehreren Gründen. Der
erste und gleichzeitig wichtigste Grund
ist, dass die verbrauchte Luft, die von
den Innenräumen des Hauses durch das
Panel geblasen wird, langfristig
unumgänglich zu Ablagerungen organischer
Materialien im Panel führen wird.
Das bedeutet, dass entweder der Kunde
selbst, oder aber ein Servicetechniker
das gesamte Panel entfernen,
auseinanderbauen und dessen Innenseite
reinigen muss: eine umfangreiche und
zeitraubende Arbeit, ganz gleich, ob
diese Arbeit nach sechs Monaten oder
drei Jahren anfällt.
Ein weiterer Grund, warum der
Zusatzventilator im Panel des
Solarluftkollektors eine schlechte
Lösung darstellt ist, dass bei jedem
Sonnenschein Geräusche vom System hörbar
sind – und dieses Geräusch lässt sich
nicht abstellen!
Ein dritter Grund ist, dass die
Solarzelle in einem Panel mit separatem
Kühlungsventilator überhitzen und damit
zerstört werden kann, wenn unglückliche
Koinzidenzen aufeinandertreffen und z.B.
der Zusatzventilator/die Solarzelle/ ein
Kabel oder der Regler aus dem ein oder
anderen Grund nicht funktionieren.
Kurzum: Das Selbstkühlungssystem
eines Solarluftkollektors muss unter
allen Umständen laufen - ohne dabei
hörbar zu sein. Und es ist niemals eine
gute Idee, verbrauchte Luft aus einem
Haus durch das Panel eines
Solarluftkollektors zu blasen. Das Panel
eines Solarluftkollektors muss innen
sauber sein und es auch bleiben.
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